Acht Meter ragt das Baugespann auf dem Dach der Liegenschaft an der Neugrundstrasse 5 in Fehraltorf empor. Wo heute noch eine Metallstange steht, soll in wenigen Monaten eine 5G-Mobilfunkanlage hinkommen.

Der Fehraltorfer Urs Mäder hat von dieser per Zufall erfahren. Er hat die Dorfzeitung Dorfpost durchgeschaut und ist auf die Ausschreibung des Bauprojektes Nummer 2019/036 gestossen. «Das hat mich stutzig gemacht», sagt er. Es sei auf den ersten Blick nicht ersichtlich, dass es sich dabei um eine 5G-Antenne handelt. Der Initiant des neu als „Verein Stop5G Fehraltorf“ konstituierte gemeinnützigen Körperschaft und 3 weitere Vorstandsmitglieder, konnten bereits schon rund 400 Unterschriften von besorgten Fehraltörfler/Innen gewinnen.

die Ziele und Forderungen des „Verein Stop-5G Fehraltorf“

I Glasfasernetze bilden die Grundlage der Kommunikation und müssen, insbesondere in Schulen, weiter ausgebaut werden. WLAN in Schulen ist trotz Lehrplan 21 grundsätzlich verboten (Siehe: 50% mehr Leukämiefälle bei Kindern).

II Es sei durch den Gemeinderat Fehraltorf ein Moratorium gegen den Neubau von weiteren Mobilfunkantennen zu erlassen.

III Die Mobilfunkbetreiber als rein gewinnorientierte Konzerne, die sich nachweislich überhaupt nicht um die Gesundheit der Menschen kümmern, seien per Bundesgesetz Schadenersatzpflichtig zu machen.

IV Jedem Menschen gebührt das Recht auf Schutz vor digitaler Überwachung.